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Behandlung erkrankter linker Koronararterien mit dem XIENCE-Stent

Schnellere Genesung und ähnliche Langzeitergebnisse wie nach einer offenen Herz-OP

Abbott gibt bekannt, dass Patienten mit erkrankter linker Koronararterie durch die minimalinvasive Implantation eines XIENCE-Koronarstents nach drei Jahren die gleichen gesundheitlichen Ergebnisse verzeichneten wie Patienten mit offener Herzoperation, sich dabei aber schneller besser gefühlt hatten. Die hochaktuellen Daten wurden im Rahmen einer Late-Breaking Session auf dem Kongress 29. Transcatheter Cardiovascular Therapeutics (TCT) vorgestellt, der wissenschaftlichen Jahrestagung der Cardiovascular Research Foundation.  

„Bei jeder Behandlung müssen nicht nur die klinischen Ergebnisse wie zum Beispiel Herzinfarkt- oder Schlaganfallrezidive betrachtet werden, sondern auch die Auswirkungen der Behandlung auf die Lebensqualität des Patienten“, sagt Dr. Suzanne J. Baron, Prüfärztin und Assistenzprofessorin für Medizin an der University of Missouri in Kansas City (USA). „Diese Daten zeigen, dass eine PCI eine angemessene Behandlungsoption für Patienten mit erkrankter linker Koronararterie ist, die ihnen potenziell eine Operation erspart und nach der Revaskularisation schnell wieder zu mehr Lebensqualität verhelfen kann.“ 
Die Lebensqualität wurde zur Baseline und nach einem Monat, nach einem Jahr und nach drei Jahren bewertet. Die Patienten wurden aufgefordert, die Häufigkeit von Brustenge (Angina pectoris), Atemnot, Symptomen einer Depression und anderen körperlichen und mentalen Beeinträchtigungen zu dokumentieren. 
 
Nach einem Monat nannten Patienten, die sich einer perkutanen Koronarintervention mit dem XIENCE unterzogen hatten, ein signifikant höheres Ausbleiben von Brustenge (72 % vs. 70 %; p < 0,01), das Ausbleiben von Atemnot (60 % vs. 44 %; p < 0,01) und eine signifikant niedrigere Zahl von Symptomen einer klinischen Depression (8 % vs. 19 %; p < 0,01) als diejenigen Patienten, die sich einer Operation unterzogen hatten. Eine signifikant niedrigere Zahl von Symptomen einer klinischen Depression bei XIENCE- gegenüber OP-Patienten war auch nach einem Jahr noch festzustellen (8 % vs. 12 %; p = 0,03), nach drei Jahren waren die Angaben hier vergleichbar (9 % vs. 8 %; p = 0,77). 

Das Ausbleiben von Angina pectoris und Atemnot war nach einem Jahr ungefähr gleich und hielt auch nach drei Jahren noch an. 81 % der Patienten in der XIENCE-Gruppe gaben nach drei Jahren ein Ausbleiben von Brustenge an, verglichen mit 82 % in der OP-Gruppe (p = 0,1). Nach drei Jahren gaben 43 % der Patienten, die einen XIENCE erhalten hatten, und 42 % der OPPatienten das Ausbleiben von Atemnot an (p = 0,77). Diese Erkenntnisse lagen bei unterschiedlichen Patiententypen in gleichem Maße vor, darunter Personen mit Diabetes, mit häufigem Brustschmerz vor der Behandlung sowie bei über 75-Jährigen. 
 
„Seit Jahren diskutieren wir über die beste Methode zur Wiederherstellung der Gefäßfunktion bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit“, sagt Dr. Charles Simonton, Chief Medical Officer des Geschäftsbereichs Vascular bei Abbott. „Bei jeder Behandlungsart ist es wichtig, den Nutzen gegen die Risiken abzuwägen, und diese Daten geben uns nun die Sicherheit, dass der XIENCE als potenzielle Möglichkeit bei vielen Patiententypen mit koronarer Herzkrankheit in Erwägung gezogen werden kann, auch für Patienten mit erkrankter linker Koronararterie.“

www.abbott.com


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