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Datensicherheit bei innovativen Krebstherapien

Neue patientenzentrierte Blockchain-Anwendung für Pharma und Healthcare

Innovative Zelltherapien sind vor allem für Krebspatienten eine oft letzte, aber erfolgversprechende Behandlungsform. Derartige Verfahren sind allerdings hochkomplex und beinhalten den Austausch von sensiblen Patientendaten zwischen vielen Akteuren. Mit Hypertrust X-Chain bietet die Camelot Consulting Group eine Blockchain-basierte Lösung, die für höchste Sicherheit bei der Speicherung und dem Austausch der Patientendaten in der außerhalb des Körpers stattfindenden Aufbereitung eigener Zellen sorgt. Die Lösung wurde kürzlich einem breiten Fachpublikum vorgestellt.

„Da die hochinnovativen außerkörperlichen Zelltherapien für viele Patienten oft die letzte Hoffnung darstellen, darf im Gesamtprozess nichts schiefgehen. Das war für uns der Grund, eine digitale Anwendung zu entwickeln, die nicht nur bei Datenaustausch und Datenspeicherung für ein Maximum an Sicherheit sorgt, sondern auch den Patienten in den Mittelpunkt stellt", kommentiert Dr. Josef Packowski, CEO der Camelot Consulting Group, die Motivation für die Entwicklung der innovativen Hypertrust X-Chain Anwendung. „Als Beratungsspezialist für die Digitalisierung von Pharma- und Healthcare-Wertschöpfungsketten haben wir hier einen klaren Bedarf gesehen", so Josef Packowski weiter.

Viele Akteure und analoger Datentransfer

Bei den extrakorporalen Zelltherapien werden dem Patienten Zellen entnommen, in tiefgefrorener Form zum pharmazeutischen Hersteller verbracht, dort in einem aufwendigen, mehrstufigen Prozess aufbereitet, tiefgefroren zurückgesendet und dem Patienten dann vor Ort wiedereingesetzt. An diesem Prozess sind viele verschiedene Akteure wie zum Beispiel die behandelnde Klinik, das Zellentnahmezentrum, Logistikdienstleister und Pharmaunternehmen beteiligt. Wichtige Daten werden heute zum großen Teil noch analog übermittelt, um dann im Zuge des weiteren Prozesses erneut erfasst zu werden. Das Risiko von fehlerhaften Daten und Datenmissbrauch ist damit immens hoch.

Wie Hypertrust X-Chain funktioniert

In der von Camelot entwickelten Anwendung steht der Patient im Mittelpunkt: Ein "closed-loop supply chain"-Ansatz stellt sicher, dass es bei der Zellentnahme, der Aufbereitung der Zellen, dem Transport zwischen den Beteiligten und bei dem Zurückführen der „richtigen Zellen" in „den richtigen Patienten" zu keinerlei Verwechselungen kommt. Den rechtlichen Datenschutzvorgaben entsprechend werden die relevanten Patientendaten den für den Therapieprozess autorisierten Akteuren auf Basis der Blockchain-Technologie mittels einer dezentralen Datenspeicherung zur Verfügung gestellt. Alle Datentransaktionen finden ausschließlich zwischen geprüften Teilnehmern statt und sind – durch die verschlüsselte Ablage in der Blockchain – unveränderbar und konsistent gespeichert. Hypertrust X-Chain ermöglicht darüber hinaus die flexible Integration von Partnersystemen, eine Echtzeit-Temperatur-, Lokations- und Qualitätskontrolle sowie sichere Herkunftsnachweise. Die Kombination mit entsprechender Hardware (Camelot Trusted Computing Appliances) stellt zudem sicher, dass dezentral gespeicherte private Daten auch tatsächlich privat bleiben.

www.camelot-itlab.com

 

 


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