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Digitalisierung des Gesundheitswesens

Gesundheitsversorger nutzen Daten effektiv

Globale Trends wie der demografische Wandel oder das rasante Bevölkerungswachstum werden auch das Gesundheitswesen nachhaltig verändern. Gesundheitsversorger müssen sich steigendem Kostendruck, sinkenden Erstattungssätzen und Fachkräftemangel stellen. Dabei sollten auch die Erwartungen der Patienten erfüllt werden. Die Digitalisierung des Gesundheitswesens kann dabei helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen. Der Schlüssel hierzu sind Daten. Täglich werden mehrere Millionen davon generiert – ob Bilddaten, Laborwerte, pathologische Befunde oder Protokolle. Auf der diesjährigen HIMSS  in Las Vegas, USA, zeigt Siemens Healthineers ganz konkret wie Gesundheitsversorger weltweit diese Daten nutzen können, um eine patientenzentrierte Gesundheitsversorgung mit besseren Ergebnisse bei geringeren Kosten zu erzielen.

Um die Nutzung gesundheitsbezogener Daten zu ermöglichen, hat Siemens Healthineers eine offene und gesicherte Umgebung für die Vielzahl von Akteuren im Gesundheitswesen – Anbieter, Patienten, Kostenträger – auf der ganzen Welt geschaffen. Dabei können sie eine Reihe von Anwendungen nutzen, die auf den gemeinsamen Gesundheitsdaten basieren. Diese werden nicht nur von Siemens Healthineers selbst, sondern auch von Partnern angeboten. Innerhalb der Siemens Healthineers Cloud können verschiedene Datenquellen integriert und bearbeitet werden, die eine Vielzahl von Anwendungstypen unterstützen. Bis heute sind fast 2000 Institutionen aus rund 50 Ländern Teil dieses digitalen Ökosystems. Kontinuierlich werden Daten in dieses Digital Ecosystem eingespeist, woraus praktisch umsetzbare Erkenntnisse für innovative Anwendungen und Services gewonnen werden können.

Netzwerk aus innovativen Dienstleistungen und Anwendungen

„Seit der Einführung unserer ersten cloudbasierten Angebote haben wir eine Umgebung geschaffen, in der Anwender die Erkenntnisse aus fast 40 Millionen Studien zur klinischen Dosis und zur Bedienung von bildgebenden Systemen nutzen können“, erklärt Alexander Lippert, Leiter des Siemens Healthineers Digital Ecosystem. „Wir sind zuversichtlich, unser Datenvolumen in Größe und Vielfalt deutlich zu erweitern. Auf dieser Basis werden wir durch unsere eigenen Angebote und durch innovative digitale Gesundheitspartner neue Erkenntnisse gewinnen.“

Ziel ist es, Gesundheitsversorgern einen schnelleren und einfacheren Zugang zu innovativen digitalen Gesundheitsdiensten und -anwendungen zu ermöglichen. Aus diesem Grund bietet Siemens Healthineers neben eigenen Lösungen und Anwendungen auch die Lösungen und Daten von Partnern an. Zur HIMSS 2018 präsentiert Siemens Healthineers neue Partner, die in Zukunft das Spektrum des Digital Ecosystems erweitern werden.

Digital Ecosystem Store

Alle digitalen Angebote werden über den Digital Ecosystem Store verfügbar sein. Der Store ermöglicht Benutzern nach Angeboten zu suchen, solche anzufordern oder Angebote zu testen und herunterzuladen, die Teil bestimmter Abonnementmodelle sind. Die im Store verfügbaren Angebote sind sowohl cloudbasiert als auch lokal installierbar, wie beispielsweise Syngo.via3 OpenApps. Syngo.via OpenApps können über den Store bestellt und per Knopfdruck direkt in die Benutzeroberfläche von Syngo.via installiert werden, so dass sie nahtlos in den klinischen Alltag integriert werden können. Auch Cios OpenApps4 für mobile C-Bögen wird zukünftig den Workflow im OP verbessern können. Bereits die neuen Systeme wie zum Beispiel Cios Spin5 werden diese Funktionen bereitstellen können. Ohne in zusätzliche Hardware investieren zu müssen, können User Anwendungen direkt aus dem Store auswählen und herunterladen. Nach dem Herunterladen wird die Anwendung sofort auf dem mobilen C-Bogen verfügbar sein. Der große Vorteil: Gesundheitsversorger und Patienten profitieren von einer immer breiteren Palette medizinischer Anwendungen. Das Digital Ecosystem von Siemens Healthineers entwickelt sich stetig weiter und eröffnet Gesundheitsversorgern auf der ganzen Welt neue Möglichkeiten, um digitale Gesundheitsangebote effizient in ihre Einrichtung zu integrieren.

Gute Versorgung erfordert relevante Patientendaten

Klinische Erkenntnisse für den einzelnen Patienten hängen grundsätzlich von der Verfügbarkeit der vollständigen elektronischen Gesundheitsakte ab. Typischerweise sind die Daten auf verschiedene Orte und Teilnehmer des Gesundheitssystems verteilt, so dass ein herstellerneutraler Ansatz zur Bereitstellung solcher Informationen erforderlich ist.

Mit eHealth-Lösungen von Siemens Healthineers können Gesundheitsversorger eine umfassende elektronische Gesundheitsakte für Patienten erstellen, indem sie auf verschiedene Quellen – einschließlich patientengenerierten Daten – zugreifen, ohne zentrale IT-Plattformen zu ersetzen oder bestehende Prozesse zu behindern. Das geschieht unabhängig vom physischen Standort der Daten oder des Systems, in dem es gespeichert ist. Ärzte und andere medizinische Fachkräfte können so auf die vollständige elektronische Gesundheitsakte zugreifen. Sehr wichtig ist, dass sich Patienten über ein sicheres Patientenportal anmelden können, um auf ihre eigenen Daten zuzugreifen und gleichzeitig zu kontrollieren, wer ihre Daten sehen kann.

Es gibt auch eine neue Möglichkeit, Daten zu sammeln, die für viele Menschen schon heute Alltag sind: Wearables. Diese Technologie könnte einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten, indem sie umfassende Informationen über die Gesundheitsgeschichte eines Patienten liefert – ohne sich auf Momentaufnahmen während Arztterminen verlassen zu müssen. Überall, wo eHealth-Lösungen von Siemens Healthineers von Gesundheitsdienstleistern eingesetzt werden, können Patienten ihre tragbaren Geräte anschließen, um ihre Gesundheitsdaten dank der Interoperabilität der Lösung zu vervollständigen. Der große Vorteil dabei ist, dass es die Motivation der Patienten fördern kann, was wiederum dazu beiträgt Rückfälle zu reduzieren. Wann immer patientengenerierte Daten in eine elektronische Gesundheitsakte hochgeladen werden, können Mediziner auf die Informationen zugreifen. Es könnte auch die Lücke zwischen Arztbesuchen und Hausbesuchen schließen, da die behandelnden Ärzte bei Bedarf Patienten direkt kontaktieren können. Dies spart wertvolle Zeit und sorgt für eine qualitativ hochwertigere Patientenversorgung.

www.siemens.com/healthineers

 

 

 


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