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Mit System zu höherer Effizienz

Applikationsspezifische Fluidiklösungen

Für das Messen, Steuern und Regeln von Gasen und Flüssigkeiten praxisgerechte Lösungen zu entwickeln, bedeutet mehr als einzelne Ventile und Controller miteinander zu kombinieren. Bürkert stellt den Systemgedanken in den Vordergrund und zeigt, wie sich mit Know-how und Kreativität individuelle Lösungen bei überschaubarem Aufwand realisieren lassen.

Eine „Applikationsmaschine“, die zwei konkrete, ganz unterschiedliche Anwendungsbeispiele aus dem Bereich Stammzellenforschung und sterile Abfüllung vereint, die mit der gleichen Technologie gelöst wurden. Bei beiden spielen Mikroventile nebst der entsprechenden Ansteuerung eine Schlüsselrolle. Solche und viele weitere „maßgeschneiderte“ Applikationslösungen entstehen in den Bürkert Systemhäusern in Ingelfingen, Dortmund und Dresden sowie in Charlotte (USA) und Suzhou (China). Diese bilden ein internationales Engineering-Netzwerk, das die Anforderungen der jeweiligen Märkte versteht und mit Kompetenz umsetzt.

Stammzellenforschung und steriler Abfüllprozess

Beim Anwendungspaar „Stammzellenforschung und steriler Abfüllprozess“ galt es in beiden Fällen winzige Mengen präzise zu dosieren. Die Stammzellen müssen mit genau definierter Geschwindigkeit fließen, damit sie dem Durchflusskanal entnommen, identifiziert, gezählt und in Reagenzgläser gefüllt werden können. Lymphoide Zellen, Stammzellen und Blutzellen lassen sich bei diesem Verfahren erstmals voneinander trennen, ohne dabei die Beschaffenheit der Zellen unbeabsichtigt zu verändern. Die fluidische Systemlösung, die von Bürkert entwickelt wurde, konnte dazu entscheidend beitragen.

Die Erfahrung bei der schonenden Abfüllung der Stammzellen ließ sich auch für den Abfüllprozess in sterile Verpackungen nutzen. Hier werden jetzt jeweils 500 Mikroliter steriler Flüssigkeit vor dem Verschließen in viele kleine Behälter gefüllt, um den filigranen Gegenstand darin zu schützen. Die kompakte Lösung reduziert die Komplexität des Prozesses und kann gleichzeitig die Effizienz steigern, denn die komplette Dosiereinheit ist mit der Steuerung jetzt nur noch über eine Busleitung verbunden. Für die Versorgung mit dem Medium ist ebenfalls lediglich eine Leitung notwendig.

www.buerkert.de

 

 

 


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