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Operationssäle vergrößert und neu ausgestattet

Die neuen Assistenten des Operationsteams

Seit Oktober 2017 sind nach einer zweijährigen Bauphase im laufenden Betrieb fünf Operationssäle, in denen über 30 Jahre operiert wurde, vergrößert und mit neuester Raumtechnik ausgestattet worden. Seither hat sich vieles für die Anwender geändert: Bei der Erneuerung der Operationssäle wurde besonders auf die Verbesserung der Prozesse geachtet sowie eine vollständige Digitalisierung erreicht. Dies wurde unter anderem durch einen zentralen Touchscreen in den Operationssälen umgesetzt, der sämtliche Funktionen von einer zentralen Stelle im Operationssaal bedient. Zu Beginn einer OP werden die elektronische Patientenakte aufgerufen und die Raumfunktionen, wie blaues, gedimmtes Licht, sowie die Medizingeräte mit wenigen Knopfdrücken eingestellt.

In den alten Operationssälen wurde in Dunkelheit operiert, um endoskopische Aufnahmen auf den Monitoren besser sehen zu können. Durch das neue Lichtkonzept ist dies nun nicht mehr nötig: Die Raumtechnik sorgt nicht nur für ein ermüdungsfreies Arbeiten der Operateure, sondern auch für eine positive Gemütslage des gesamten Teams.

Während der Operation kann für ein ergonomisches Arbeiten jede Bildquelle im Operationssaal auf den gewünschten Monitoren angezeigt werden. Im Anschluss können die relevanten Daten, als Teil des papierlosen Konzepts, gespeichert werden. Abschließend wird der Raum wieder per Touchscreen der neuen Situation „Ausleitung Patient“ angepasst und die Information des nächsten Patienten bereits zur Vorbereitung aufgerufen. Die Dokumentation erfolgt im Hintergrund automatisch, um einen vollständigen OP-Bericht gewährleisten zu können. Zu Schulungszwecken, wie auch Best-Practice-Ansätzen, werden Videokonferenzsysteme genutzt, die Teil der Rauminfrastruktur sind.

Alle neuen integrierten Operationssäle sind auf 3D und 4K Bildgebungsverfahren sowie auf weitere Module des OP-Konzepts vorbereitet, die das Spital je nach Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt  jederzeit einbinden kann.
„Es gibt kein Spital von der Größe Thuns, welches einen solch hohen OP-Standard hat,“ so Marie-Anne Perrot, Kommunikationsverantwortliche im Spital STS AG. Das Spital wurde für die erreichte Stufe 6 von 7 der Papierlosigkeit bereits ausgezeichnet.

www.karlstorz.com

 

 


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