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06.02.2012
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Spritzgussteil aus glasfaserverstärktem Polyphenylensulfid

Heizplatte für Anästhesiegeräte

Spritzgussteil aus glasfaserverstärktem Polyphenylensulfid
Spritzgussteil aus glasfaserverstärktem Polyphenylensulfid
Für die Medizintechnik hat Vauth-Sagel ein Spritzgussteil aus glasfaserverstärktem Polyphenylensulfid produziert. Hinter dem Projekt "Schnittstelle Heizplatte" verbirgt sich ein komplexes Produkt mit hoher Funktionsintegrität zum Einsatz in einem Narkosegerät. Die Heizplatte bildet die Schnittstelle zur Patienteneinheit mit schnellkupplungsartigen Konnektierungen von gasführenden Systemen und elektronischen Sensoren. Da diese Schnittstelle Heizelemente zum Erwärmen der Atemluft enthält, muss sie über die gesamte Lebensdauer des Geräts maßhaltig sein und darf nur geringste Verzugsneigung aufweisen. Daher fiel die Wahl auf ein zu 40 Prozent glasfasergefülltes Polyphenylensulfid (PPS GF40).



Mit modernen Simulationsverfahren wurden die Formfüllung und das zu erwartende Verzugsverhalten des Materials analysiert und die Ergebnisse als Basis für die Auslegung des Heißkanals, die Wahl der Anspritzungen und die maßlichen Vorhaltungen im Werkzeug genutzt. Zur Sicherung des Fertigungsprozesses hat Vauth-Sagel zwei Werkzeug-Innendruck-Sensoren integriert und die Maschinensteuerung so umprogrammiert, dass diese über die Sensoren erfolgt. Die Abstimmung mit den benachbarten Bauteilen innerhalb der Baugruppe des Produkts erfolgte während der Werkzeugerstellung. Laut Hersteller soll es sich um eines der größten Spritzgussteile aus PPF GF 40 handeln, das es gibt.
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