1. Strategische Karriereplanung
Im Gegensatz zu früher ist es heute selbstverständlicher geworden, seine Arbeitsstelle zu wechseln. Die offizielle Statistik der Agentur für Arbeit zeigt im Mittel 0,8 Millionen offene Stellen. Bei einer geschätzten mittleren Dauer des Auswahlverfahrens von zwei Monaten entspricht das rund fünf Millionen Stellenwechseln pro Jahr. Bei etwa 29 Millionen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (laut der Statistik der Bundesagentur für Arbeit Stand 01/2012) heißt das im Umkehrschluss, dass jeder Arbeitnehmer schon heute im Mittel alle fünf bis sechs Jahre seine Arbeitsstelle wechselt.
2. Den Traumjob definieren
Welcher Bewerber zweifelt nicht an seiner eigenen fachlichen Qualifikation, nachdem er die ersten Absagen erhalten hat? Wer im Vertrieb tätig ist weiß, dass nicht das "Beste" oder das "Billigste" oder das Produkt mit der besten Werbung gewinnt. Es ist immer ein Mix aus unterschiedlichen Aspekten und vor allem eine Besinnung auf die eigenen Stärken und Schwächen. Entscheidend für den Erfolg ist, dass man sich in die Lage des Empfängers versetzen kann, seine Bedürfnisse kennt und auf diese argumentativ eingeht.
3. Das richtige Unternehmen finden
Viele Unternehmen in der Medizintechnik sind nicht mehr einzelnen Branchen zuzuordnen beziehungsweise suchen Qualifikationen aus einem breiten Mix. Dazu zählen zum Beispiel Biotechnologen, Biologen, Chemiker und Medizintechniker. Sie bietet darüber hinaus aber auch Quereinsteigern aus dem IT-Umfeld, der Konstruktion, der Elektrotechnik und Optotechnologie wie allen weiteren denkbaren Funktionen in der Logistik, dem Vertrieb oder anderen eine gute Plattform.
4. Die Bewerbungsmappe
Die Bewerbungsmappe ist Ihre persönliche Präsentation und muss schon im ersten Eindruck kompetent, glaubwürdig und für die Aufgabe passend wirken. Das Ziel der Bewerbungsmappe ist, sich im ersten Anlauf für ein Vorstellungsgespräch zu empfehlen.
5. Die Bewerbungsunterlagen
Der Lebenslauf und das Anschreiben sind die wichtigsten Elemente Ihrer Bewerbungsmappe. Diese müssen dem Empfänger sofort vermitteln, dass Sie der schon lange gesuchte Mitarbeiter sind. Bleiben Fragen offen, kann der Empfänger nicht erkennen, warum er sich mit Ihnen beschäftigen sollte. Dann werden Sie im Zweifelsfall zurückgestellt.
6. Das Vorstellungsgespräch
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben die erste große Hürde geschafft. Man will Sie persönlich kennen lernen und Sie haben nun die Chance, persönlich zu überzeugen. In diesem Gespräch geht es in erster Linie darum, formal den Lebenslauf abzugleichen und offene Fragen zu klären und besonders um die subjektive Einschätzung des Gesprächspartners, ob er mit Ihnen zusammenarbeiten kann und möchte.
7. Die Absage
Wenn Sie eine Absage bekommen haben, kann das schmerzen und frustrieren. Gehen Sie damit konstruktiv um. Fragen Sie bei dem Unternehmen freundlich nach, was die genauen Gründe für die Absage waren. Ich habe noch nie eine ausweglose Bewerbung gesehen. Aber ich habe oft wenig geeignete Unterlagen gesehen und unrealistische Ziele gehört. Für Jeden gibt es eine Chance – er muss sie nur kennen und finden.

