Portal für Konstruktion und Entwicklung
von Medizin- und Laborprodukten

Programmierbare Biomaterialien für die Knochenregeneration erforscht

Gezielt programmierte Materialien können Stammzellen unter bestimmten Bedingungen dazu anregen, sich in Knochenzellen umzuwandeln – das konnte ein deutsches Forschungsteam unter der Leitung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht, Zentrum für Material- und Küstenforschung, nun zeigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler setzen dazu ein sogenanntes...

18-Karat-Nugget aus Plastik: Zukünftiges Leichtgewicht für die Elektronik?

ETH-Forschende stellten 18-karätiges Gold her, das sehr leicht ist. Grundlage ist eine Matrix aus Plastik, welche metallische Legierungselemente ersetzt. Liebhaberinnen und Liebhaber von Golduhren und schwerem Schmuck können sich freuen. Die Objekte ihrer Begierde dürften dereinst viel leichter werden und trotzdem edel glänzen. Gerade bei Armbanduhren...

Forschende der ETH Zürich und der National University of Singapore entwickeln einen neuartigen Wundverband, der blutstillend wirkt und nicht mit der Wunde verklebt.

«Eigentlich war das nicht so geplant, doch so funktioniert Wissenschaft manchmal eben: Man beginnt an einer Sache zu forschen und endet woanders», sagt ETH-Professor Dimos Poulikakos. Gemeinsam mit Wissenschaftlern seiner Arbeitsgruppe und solchen der National University of Singapore testete er verschiedene superhydrophobe Materialien – also solche, die...

Auf Millimetergrösse geschrumpfter David

Da steht er auf seinem Sockel: David von Michelangelo. Weltberühmt ist die Skulptur, fast jedes Kind kennt sie. Doch dieser David ist samt Sockel nur ein Millimeter groß und besteht nicht aus Marmor wie das über fünf Meter große Original, sondern aus reinem Kupfer. Geschaffen wurde die Miniatur mittels 3D-Druck von Giorgio Ercolano von der Firma...

Zarte Fasern für auxetische Membranen

Ein Material, das dicker wird, wenn man daran zieht, scheint den Gesetzen der Physik zu widersprechen. Der sogenannte auxetische Effekt, der auch in der Natur vorkommt, ist jedoch für eine Vielzahl von Anwendungen interessant. Eine neue, vor kurzem im Fachblatt «Nature Communications» veröffentlichte Studie der Empa zeigt nun, wie sich das erstaunliche...

Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu...

Silikon präzise in Form

Der Geschäftsbereich Healthcare & Medical unterstützt seine Kunden bei der Entwicklung und Fertigung von Formteilen mit komplexen Geometrien und Mehrkomponententeilen. Auf der diesjährigen Compamed stellte das Unternehmen sein Präzisionsspritzgussverfahren für Flüssigsilikon (LSR, Liquid Silicone Rubber) und 2K vor, mit dessen Hilfe sich die mit...

Insbesondere in Märkten und für Applikationen, die eine Vielzahl von Regularien und Vorschriften erfordern

Nicht nur aufgrund ihres Eigenschaftsprofils, auch durch stetige Optimierung von Mechanik, Haptik, Migrations- oder auch Gebrauchseigenschaften setzen sich TPE zunehmend als Substitutionswerkstoff zu Gummi, Silikon oder PVC durch – wie die folgenden Beispiele zeigen: Migrationsarm Migrationsarmut ist eine ganz wichtige Eigenschaft für alle Materialien...

Design-Materialien mit Eigenschaften, die in der Natur nicht vorkommen

In dem Keramikwürfel unter dem Mikroskop stecken Superkräfte: Eine Presse quetscht ihn von oben um fast ein Drittel seiner Höhe zusammen. Aber nichts bröselt, bricht oder reisst. Dann lässt sie nach, und der Würfel nimmt seine Ausgangsform wieder an, fast wie ein Schwamm. Die Presse wiederholt das Spiel, der Würfel bleibt intakt. Derart elastisch ist...

Neuartige Kompositmaterialien aus DNA, Silica-Partikeln und Kohlenstoff-Nanoröhren

Aus der Erbsubstanz DNA, kleinsten Silica-Partikeln und Kohlenstoff-Nanoröhren haben Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) neue programmierbare Materialien entwickelt. Diese Nanokompositmaterialien lassen sich für verschiedene Anwendungen maßschneidern und so programmieren, dass sie schnell und schonend abgebaut...