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Bild der Woche

Endlose Einsatzgebiete von 3D-Technik

Die Vorteile von 3D-Scannern sind längst im Hier und Jetzt mitten in der Gesellschaft angekommen. In der Medizin ist 3D-Technik nicht mehr wegzudenken.

Prothesen

Im Gesundheitssektor entfaltet sich der ganze Segen von 3D-Scannern, da mit ihrer Unterstützung Prothesen für Menschen entstehen. So konnte beispielsweise mittels 3D-Scan ein 3D-Modell des Beins eines Mädchens erstellt werden, auf dessen Basis eine passgenaue Prothese angefertigt wurde. Der Wadenmuskel der jungen Frau war nach einem Unfall derart beschädigt, dass sie fast das gesamte Muskelgewebe verlor und das Bein deformiert war. Weitere medizinische Erfolge durch 3D-Scans: 3D-Druck-Implantate bei Kindern mit Fehlbildungen am Ohr, Maßanfertigung orthopädischer Produkte wie Knieorthesen und Korsetts für Skoliosepatienten oder maßgeschneiderte Brustkorbimplantate für Patienten mit Fehlbildungen des Brustkorbs.
    
Neue Einsatzzwecke

Da das Scannen einfacher wird und immer mehr Menschen anspricht, wachsen auch die daraus gewonnenen Datensätze enorm an. Deshalb muss die Scan-Software mit der -Hardware mithalten, damit die User ihre Daten genauso problemlos bearbeiten können wie sie sie erfasst haben. In der Industrie wächst die Zahl der 3D-Scanner beständig – vor allem der Maschinenbau profitiert. Andere Branchen zeigen ebenfalls verstärkt Interesse, da 3D- und Virtual-Reality-Technologien aufgrund ihrer Präzision, Nutzerfreundlichkeit und Vielseitigkeit etliche Vorteile bieten.

So beeinflussen sie zum Beispiel zunehmend die Art und Weise, wie Medizin praktiziert und gelehrt wird. Medizinstudenten mussten bisher an echten Leichnamen üben, um die menschliche Anatomie besser kennenzulernen. Die Nachteile liegen auf der Hand: Nicht immer sind unbegrenzt Leichname verfügbar, und Anfänger beschädigen die Kadaver oft bis zur Unbrauchbarkeit, was auf Dauer teuer wird. Also wurde eine hochpräzise Echtzeit-3D-Sezierungsanwendung entwickelt, mit der Studenten üben können, bevor sie an echte Leichen dürfen. Dazu mussten alle Sezierungsetappen an Leichen 3D-gescannt werden.

Mehr und mehr Branchen werden außerdem auf 3D-Druck basieren, denn diese Technik ist einfacher und billiger als alte Verfahren. Besonders die Medizinbranche kann davon enorm profitieren, wenn das Drucken von Organen zum Standard wird. Wie schnell diese Entwicklung jedoch voranschreitet, lässt sich derzeit noch nicht sagen – ebenso wenig, ob im Endeffekt Genomforschung oder 3D-Technologien für die Menschheit hilfreicher sind.

Mit Artec 3D möchte Yukhin der breiten Öffentlichkeit den Zugang zu 3D-Technologien eröffnen und die 3D-Revolution für den Endverbraucher Realität werden lassen.


www.artec3d.com

 

 


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